Zwischen Herz und Millionen: Die Zukunft des Fußballs im Revier

Shownotes

Wie bleibt ein Fußballverein ein Stück Heimat, wenn er gleichzeitig ein professionelles Wirtschaftsunternehmen sein muss? Fußball ist im Ruhrgebiet weit mehr als das, was 90 Minuten auf dem Rasen passiert. Vereine wie Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 stiften Identität, verbinden Generationen, prägen ihre Städte und sind zugleich Arbeitgeber, Wirtschaftsfaktoren und längst international sichtbare Marken. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie Menschen Fan sind - zwischen Südtribüne und Social Media, Tradition und neuen digitalen Erlebnissen. Gemeinsam mit Patrick Eckholt von Borussia Dortmund und Marc Siekmann vom FC Schalke 04 sprechen wir darüber, wie Vereine diese unterschiedlichen Erwartungen zusammenbringen, wie viel Kommerzialisierung Fußball verträgt und welche Verantwortung große Clubs für ihre Städte und die Region tragen. Und natürlich geht es um die Rivalität, an der im Revier niemand vorbeikommt: das Derby zwischen Schwarz-Gelb und Königsblau.

Darum geht's ● Fußball als Identität: Warum Vereine im Ruhrgebiet Menschen über Generationen, Herkunft und gesellschaftliche Unterschiede hinweg verbinden. ● Fankultur im Wandel: Wie Stadionerlebnis, Social Media, internationale Fans und unterschiedliche Generationen heute nebeneinander existieren. ● Zwischen Tradition & Business: Wie Vereine wirtschaftlich konkurrenzfähig bleiben können, ohne ihre Identität und die Bindung zu ihren Fans zu verlieren. ● Verantwortung für Stadt & Region: Welche wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung BVB und Schalke weit über ihre Stadien hinaus haben. ● Revier-Derby: Warum Rivalität zwischen Dortmund und Schalke gleichzeitig trennt, verbindet und zum Selbstverständnis des Ruhrgebiets gehört.

Zu Gast Patrick Eckholt Patrick Eckholt ist Head of Business Opportunities & New Products bei Borussia Dortmund. Vom Fan zum Mitarbeiter: Seit vielen Jahren arbeitet er für den Verein, den er schon als Kind im Stadion begleitet hat. In der Folge spricht er darüber, wie der BVB neue Geschäftsfelder und Fanerlebnisse entwickelt, welche Chancen Digitalisierung und internationale Reichweite bieten, aber auch warum wirtschaftliche Weiterentwicklung immer zur Identität des Vereins passen muss. „Es gibt nicht DEN einen BVB-Fan.“ Mehr über Patrick: ● LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/patrick-eckholt-0a4a77119/ ● Organisation: https://www.bvb.de/ Marc Siekmann Marc Siekmann ist Direktor Kommunikation und Clubsprecher des FC Schalke 04. Als langjähriger Fußballfan und heutiger Teil der Vereinsorganisation kennt er sowohl die emotionale als auch die wirtschaftliche Seite des Profifußballs. In der Folge spricht er über Fankultur und Gemeinschaft, die besondere Rolle des Vereins für Gelsenkirchen und darüber, warum wirtschaftliche Entscheidungen immer auch an den Menschen gemessen werden müssen, die einen Verein tragen. „Der Fußball ist das letzte Lagerfeuer der Nation.“ Mehr über Marc: ● LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marc-siekmann-080b14122/ ● Organisation: https://schalke04.de/

Links & mehr pottenziale – Zwischen Rivalität und Kumpelschaft ● Website: https://initiativkreis-ruhr.de/pottenziale/ Junger Initiativkreis Ruhr ● LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/junger-initiativkreis-ruhr/ ● Instagram: https://www.instagram.com/initiativkreis_ruhr/

pottenziale – Zwischen Rivalität und Kumpelschaft ist ein Podcast des Jungen Initiativkreis Ruhr. Moderation: Alice Hinzmann (www.die-hinzmann.de))

Produktion: Tresohr Studios (www.tresohr.de))

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Potenziale zwischen Rivalität und Kumpelschaft.

00:00:26: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt!

00:00:28: Und heute wird's im Pod und auch hier bei uns in Potenziale ein bisschen emotional.

00:00:34: Denn heute geht es um Fußball.

00:00:35: Und da steckt natürlich eine Menge Herzblatt drin und Herzblut vor allem auch.

00:00:41: Während wir hier sitzen und aufnehmen, stecken wir quasi mitten in der Saisonvorbereitung und deshalb bin ich besonders froh, dass sich meine zwei heutigen Gäste ein bisschen aus dem Saisonauftakt Strudel loseisen konnte und euch hier zu mir ans Mikro beordern konnte.

00:00:58: Ich sage an dieser Stelle ganz herzlich willkommen.

00:01:01: einmal mir gegenüber Patrick Patrick, du weißt ganz genau Bescheid was bei Borussia Dortmund so am Start ist.

00:01:08: Denn du beschäftigst dich dort vor allem mit neuen Geschäftsfeldern, mit neuen Produkten und mit Erlebnissen die dem BVB dazu machen was ja für seine Fans eben ist.

00:01:17: Hallo Patrick!

00:01:18: Hallo vielen Dank für die Einladung.

00:01:20: Und auf der anderen Seite sitzt Marc und Marc Du weißt als direkter Kommunikation auch ganz genau den FC Schalke Nullvier als Traditionsverein ausmacht, als Raum für Identität und wie viel Emotion auch bei euch im Verein steckt.

00:01:36: Ja Glück

00:01:38: auf!

00:01:39: Fußball ist im Ruhrgebiet ja nicht nur das was innerhalb von neunzig Minuten auf dem Rasen passiert und dafür stehen der BVB und der FC Schalke Nr.

00:01:49: Vier ganz besonders, denn diese beiden Vereine sind sowohl die Reviergrößen und zwei der großen Traditionsvereine hier bei uns im Ruhrpott.

00:01:57: Sie sind aber auch Identifikationsorte sie sind auch Arbeitgeber und wirtschaftsfaktoren in der Region.

00:02:05: Und in all diesen Themen Wollen wir jetzt mal ein kleines bisschen mehr eintauchen und vielleicht auch ein bisschen hinter die Kulissen gucken in Themen, die man so im normalen Fan da sein vielleicht gar nicht unbedingt zu sehen bekommt.

00:02:18: Bevor wir das machen möchte ich aber natürlich einmal von euch wissen und persönlich hinein starten.

00:02:24: hier im Ruhrgebiet ist es ja so dass kenne ich auch selbst immer mit Fußball nicht super viel am Hut hat.

00:02:30: trotzdem sind unsere alle Herzen getrunkt in Vereinsfarben so ja auch eure.

00:02:36: Wann ist Fußball für euch nicht nur ein Herzensthema geworden, sondern auch eins das nun mal euren beruflichen Alltag ausmacht?

00:02:44: Das fing bei mir in Kindheitshagen an.

00:02:46: Also ich bin mit Fußball großgeworden in der Familie mit meinem Papa frühzeitig und sehr früh im Stadion gegangen.

00:02:53: Ich erinnere mich da auch noch an die Choreografie unserer Fans.

00:02:56: als Kind.

00:02:57: Bin ich mit meinem Vater gekommen und der wurde auch von seinem mitgenommen.

00:03:00: Das ist immer so die Geschichte, Fortgeschrieben wird.

00:03:03: So was bei mir auch, bin früh in Stadion gegangen und hab selber auf dem Bolzplatz gekickt.

00:03:08: Und heute habe ich das große Privileg für meinen Verein noch arbeiten zu dürfen, das tagtäglich umzusetzen, was ich mein Leben lang so mitgenommen habe von morgens bis abends dann auch noch mit der schwarz-gelben Energie in den Arbeitsalltag stecken darf.

00:03:23: Deswegen wie gesagt, ist es ein großes Privilegg.

00:03:26: Ich

00:03:26: glaube die typische Geschichte, die du gerade beschrieben hast und die ich teilen würde ... völlig fußbar begeisterte Familie, selbst fußballgespielt.

00:03:35: Viel in Stadien gewesen als der Live-Fußball auch noch eher, der Stadionfußball und weniger das Fernsehprodukt war.

00:03:43: Und eigentlich wollte ich beruflich nie in den Fußball ehrlicherweise weil da so ein Herzenshobby ist

00:03:50: dass

00:03:50: der Schritt das dann beruflicht zu machen eine Veränderung irgendwie kommt.

00:03:55: dessen war man sich ja bewusst und entsprechend Habe ich mir das damals gut überlegt, ob ich das wirklich machen möchte?

00:04:01: Bin aber heute froh, dass ich es gemacht habe.

00:04:02: Weil es ein absolutes Privileg ist für so einen Verein der so viele hunderttausende Millionen von Fans hat arbeiten zu dürfen und irgendwie ein Teil davon zu sein.

00:04:12: Ich glaube, viele andere würden sich das – egal ob Schwarz-Gelb oder Königsblau – wünschen, dass sie das könnten und entsprechend wertschätzen betrachte ich das

00:04:21: auch.".

00:04:22: Würdest du denn sagen, dass es sich dann doch seitdem du auch beruflich Königsblau bist?

00:04:27: Dass das dich deinen Blick ein bisschen verändert hat.

00:04:29: Seitdem du nicht mehr nur Beobachter und Fan bist in dicken Anführungen strichen?

00:04:33: Ja definitiv!

00:04:34: Also es gibt ja diesen Spruch wenn man einmal hinter die Kulissen schaut an ändert sich der Blickwinkel.

00:04:39: da ist schon ein bisschen was dran weil natürlich dieses typische Spannungsfeld auf das wir wahrscheinlich später auch noch kommen werden zwischen Fan sein, Traditionen vereinen.

00:04:50: Also eine Gruppe von Menschen die sich bewusst vereint zu einem gezielten Zweck Versus eines Wirtschaftsunternehmens das beide oder alle thirty-six mal mindestens Erst und zweitligesten auf jeden Fall sind mit der Anzahl an Mitarbeiter mit den Umsätzen die erzielt werden.

00:05:07: da ist natürlich ein Diskrepanz darunter.

00:05:10: Da muss man auch Entscheidungen treffen, mitbegleiten und unterstützen.

00:05:14: Die man vielleicht aus dem Fanherzen anders sieht.

00:05:18: Das hätte ich als Fan früher vielleicht nicht gut gefunden.

00:05:23: Manchmal ist es ein guter Ratgeber um eine Entscheidung zu überdenken aber manchmal muss das eben sein.

00:05:28: Und da hat sich der Blick definitiv verändert.

00:05:30: also diese sehr kindlich romantische Vorstellung des Fußballs die man natürlich hat wenn man mit neunzehn, elf zwölf Jahren ins Stadion geht Die verändert sich einerseits durchs Älterwerden und durch die Erfahrung, aber natürlich auch wenn man es dann beruflich macht.

00:05:45: Das ist ja bei allen Clubs auch gleich.

00:05:48: allein die Verweildauer von Spielern hat sich wahnsinnig verändert.

00:05:52: Und wenn man die Gründe dafür kennt und weiß warum das so ist wie's ist... Man nimmt das ein bisschen den Scham, aber Fußball bleibt ein wahnsinnigt toller Sport!

00:06:00: Der schönste Sport der Welt.

00:06:01: und dementsprechend dass diese grundsätzliche Liebe wirklich zum Spiel, die bleibt

00:06:08: ist wahrscheinlich dann ein Arbeitsbereich, in dem die eigene Identifikation und das eigene Herzblut wie in keiner anderen Branche mit dem eigenen Arbeitgeber einhergeht.

00:06:18: Ja also ich glaube die Verbindung ist schon wirklich extrem stark im Rohgebiet früher auch andere Konstellationen hatten.

00:06:26: Ich glaub schon dass sie Verbundenheit zu den großen Unternehmen, die es ja heute teilweise noch gibt wenn Menschen dreißig vierzig Jahre beim selben Arbeitgebers gearbeitet haben Weil da ja ganze Familien gearbeitet haben, ganz in Nachbarschaften, die da zusammengekommen sind.

00:06:41: Ich glaub schon, dass da auch eine hohe emotionale Bindung war.

00:06:44: aber natürlich ist diese ... Diese Art der emotionalen Bindungen noch mal ne andere weil sie nochmal so viel intensiver größer und auch so situativ dann teilweise auf diesen einen Moment, diese Neunzig Minuten Und vielleicht sogar nur diese eine Minute im Spiel, die so entscheidend ist und dann kommt diese Eruption an Entweder Freude oder Leid, das liegt dann da beieinander.

00:07:06: Das ist glaube ich schon speziell und auch für einen Mitarbeitenden der daran hängt und der es gar nicht beeinflussen kann im Zweifel schon anders als in vielen anderen Berufen.

00:07:16: Patrick gibt's für dich auch so Momente wo deine professionelle Persona mit deinem Fanherz aufeinanderschlagen?

00:07:23: Ich würde sagen, das ist täglich so.

00:07:25: Vor allem natürlich wenn der Ball rollt weil sich alles auf den Spieltag fokussiert da die Vorfreude drauf liegt sowohl als Mitarbeiter aber auch als Fan und du sprichst die emotionale Bindung an Die ist bei mir tatsächlich noch intensiver geworden als Mitarbeiter.

00:07:40: ich gehe jetzt in die null neunte Saison Und wenn du als Fan oder ich auch noch mal zurückdenke an meinen ersten Tag bei Borussia Dortmund, das tut immer wieder gut.

00:07:49: Wenn man sich erinnert, dass man den Vertrag unterschrieben hat.

00:07:52: Ich habe damals in der Kommunikation angefangen und man trifft auf Spieler und merkt eigentlich was man da gerade tut und machen darf und dann ist das Thema natürlich auch jetzt gerade in meiner und unserer Rolle mitgestalten zu können also Einschätzung mit einzubringen eigener Fanperspektive, trotzdem natürlich verbunden mit der Professionalität und auch am Ende.

00:08:13: dem Unternehmertum, der da drin steckt.

00:08:15: Wenn wir konkurrenzfähig bleiben wollen und du hast es auch angespannt.

00:08:18: Es gibt natürlich dieses Spannungsfeld, das gibt nicht den einen Fan ist besprechen klar natürlich in erster Linie von dem Fan wenn wir über Sponsoren sprechen auch vom Kunden und das alles zusammenzubringen ist eine Herausforderung.

00:08:29: aber einer die mir viel Freude bereitet und ich sage immer Ich weiß nicht was passiert wenn ich morgens bei uns in die Tiefgarage reinfahre bis zum Abend wenn ich wieder raus fahre.

00:08:36: Das ist manchmal gar nicht so genau vorher zu sehen.

00:08:38: Und genau das macht es so spannend weil das Umfeld ebenso emotional ist.

00:08:42: Aber Natürlich ist es dann so, wenn man im Stadion ist, dann fiebert man mit Kumpels Kolleginnen und Kollegen.

00:08:48: Und wir machen's auch ab und zu mal so, bis zur Halbzeit die Termine durch sind, dass wir noch einmal zusammen auf die Südtribüne gehen.

00:08:54: Dann ist es natürlich vor allem auch das Fanherz was dort selbst in einem schlägt.

00:08:59: Das kann schon Wochenende versauen, ne?

00:09:00: Wenn die Ergebnisse nicht passen, das hast du gut beschrieben!

00:09:04: Ja ja, dann

00:09:04: hängt der Haussegen schief.

00:09:08: Jetzt habt ihr gerade schon ... Sehr gut umrissen Fußball ist einfach Identifikation.

00:09:14: Erstens mit sich selbst, mit seinem eigenen Fanherz aber auch innerhalb von Familien, innerhalb von Vereinen, innerhalb vom Stadtteilen und das schon seit Jahrzehnten einfach.

00:09:24: Und wenn wir uns mal Fußball im Ruhrgebiet angucken, wo das ja auch lange mit der Arbeitswelt und dem Leben von Menschen verbunden war... Was würdet ihr sagen?

00:09:35: Was ist davon heutzutage noch übrig geblieben?

00:09:38: Also merkt man das noch, ich meine Schalke beispielsweise.

00:09:41: Ist ja auch gegründet von einer Gruppe Arbeiter-Söhne.

00:09:45: Ist es immer noch so der Sport der Malocha wie man früher gesagt hat?

00:09:51: Ich weiß gar nicht ob es jemals nur der Sport des Malochas war.

00:09:56: natürlich gab's eine Phase in der man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen Fußball noch nicht die Hauptsportart Nummer eins war

00:10:02: Aber

00:10:03: gab's, hab ich mir sagen lassen.

00:10:06: Ich glaub das Wesentliche ist dass wir den Fußball als das sehen was er is und ich überspitze es jetzt bewusst.

00:10:12: Das letzte Lagerfeuer der Nation.

00:10:14: Ich glaube dass wenn besondere Fußballspiele anstehen besondere Momente da sind das wirklich ganze Städte emotionalisiert.

00:10:22: also ich denke gerade unser Spiel gegen Düsseldorf als wir den Aufstieg dann geschafft haben die Kurtschumacher Straße runtergelaufen.

00:10:33: Zwei Stunden vor Anpfiff, da kriege ich jetzt noch Gänsehaut, weil das ... Die Bedeutung zeigt.

00:10:38: und das sind aber ganz viele verschiedene Menschen mit ganz vielen verschiedenen Hintergründen.

00:10:43: Die sind hier geboren, nicht geboren.

00:10:45: Die kommen aus Bildungshaushalten so genannten, die kommen vielleicht aus der sogenannten Arbeiterschicht, die sind reicharm, die komm aus Gelsenkirchen oder von weit weg.

00:10:57: Aber eins-einzieh, egal bei allen Unterschieden.

00:11:00: Und das ist die Liebe und die Identifikation mit ihrem Verein.

00:11:05: Das vergisst man schnell oder könnte man schnell vergessen wenn man nur diese grauer oder Königsblaue Masse jetzt bei uns sieht, die sich da im Stadion auffällt, die sechzigtausend... Da sind ganz viele individuelle Geschichten!

00:11:17: Dahinter ganz viele individuelle Wege.

00:11:20: Die einen sind mit dem Opa und mit dem Papa, mit Mama wie auch immer zum ersten Mal in Stadion kommen.

00:11:25: andere weil der Nachbarssohn sie mitgenommen hat das vermischt sich die Stehplatztribüne.

00:11:31: da steht der Anwalt wirklich auch neben dem Azubi.

00:11:35: Sucht euch andere Vergleiche, das ist total heterogen.

00:11:39: Es sind nicht so Heterogen in manchen Zügen wie wir es uns ehrlicherweise wünschen würden.

00:11:43: Wir würden manchmal gerne noch mehr Menschenzugang zum Stadion geben die das vielleicht aus finanziellen Gründen nicht können oder weil halt auch da sich viele Dauerkarten verkauft haben was wir schätzen um Himmels Willen.

00:11:57: aber der Fußball ist genauso ein Querschnitt der Gesellschaft als andere Dinge.

00:12:03: Ich glaube und das ist, wenn wir jetzt mal auf den Titel schauen Potenzial auch etwas was uns an der Stelle ein oder was gemeinsame Ziele sind.

00:12:10: An dieser Stelle das ist bei uns genauso wie du sagst Der Unternehmer neben dem Kind Neben dem Rentner alle Gesellschaftsschichten Auch zu ermöglichen Den BVB live zu erleben Oder euch live zu Erleben durch unterschiedliche gesellschaftliche Schichten.

00:12:24: und nochmal auf das Thema Maloka zurückzukommen.

00:12:26: Ich glaube schon, dass das auch heute noch so ist wenn man das jetzt im Gesamtfußball und dem europäischen Fußball betrachtet wird weil wir schon mehr machen müssen, extra malen gehen müssen Strukturen anguckt, den anderen liegen vielleicht in der Premier League.

00:12:42: Dass wir schon immer anpacken müssen gucken was können wir besser machen um dann auch in der europäischen Spitze weiter mitzuhalten?

00:12:49: das ist wichtig und dazu gehört malochen auf dem Platz aber dann auch In der Geschäftsstelle.

00:12:54: und du sprichst auch internationalisierung an nicht nur Fans hier zu erreichen Und dass es ja auch immer etwas wo ich mich manchmal kneifen muss wenn wir irgendwo auf Tour unterwegs sind im Ausland wie jetzt bei der Japan-Tour vor allem in USA wo auch immer auf der Welt Und man dort Menschen mit DVB-Trikot begegnet.

00:13:12: Man mitten in New York sitzt am Spieltag und dort in der Benterbar einen Fanclub sitzt, einer von tausend zwei hundert und die verfolgen groß der Dorben und ja stehen denn auch irgendwie für diese Mentalität, die wir da weiter leben aus der Historie des Ruhrgebiets auch heraus bis heute.

00:13:29: Dennoch ist es natürlich so dass wir uns weiterentwickeln und nicht nur diese Geschichte erzählen sondern wenn über Potenzial und Ambitionen im europäischen Fußball sprechen, dann ist es natürlich auch mehr als Malochatum.

00:13:40: Sondern auch viel Professionalität mittlerweile dabei.

00:13:43: Ja ich meine wenn du schon sagst selbst in den USA sitzen Menschen mit dem eigenen Trikot und schauen sich die Spiele an, kann man ja ganz eindeutig festhalten dass der Zugang erstens zum Fußballfan sein sich ja auch echt verändert hat.

00:14:00: Wie sind Fans heute, wie fahren Fans früher?

00:14:03: Kann man das unterscheiden?

00:14:04: Also ich glaube die Intensität ist geblieben im Stadion auch wenn wir jetzt mal über die aktive Fans hin und Ultras sprechen die natürlich eine entscheidende Basis sind für die Stimmung im Stadeon.

00:14:14: trotzdem verändert sich es natürlich drum herum.

00:14:17: Internationalisierung ist ein Thema, was eine große Chance für uns ist weil wir national natürlich viele Fans haben aber weltweit noch Potenziale bestehen die wir angehen wollen und dann auch in der jungen Zielgruppe.

00:14:30: und wenn wir jetzt mal das Konsumverhalten anschauen über Social Media kanälich selbst tätig bei uns im Bereich Kommunikation habe damals unseren Social-Media-Bereich geleitet und das sehen wir eben als Chance und das eine ersetzt ja nicht das andere sondern kommt wie ich sage als Chance hinzu und deswegen verändert sich das schon.

00:14:48: Ich glaube, was nie ersetzbar sein wird ist das Erlebnis im Stadion mit ein nachtzig tausend gemeinsam das zu erleben.

00:14:53: wenn wir jetzt mal zurückschauen zu Coronazeiten was das war da Saß ich bei uns im Signal Iduna-Park damals beim Derby noch.

00:15:01: Ich weiß gar nicht, wie viele Hundert Fens dabei sein durften.

00:15:03: Es waren wenige wo sich viele gefragt haben wird das irgendwann mal so wie früher?

00:15:07: und ich glaube wenn man sich das immer Mal wieder auch in den Köpfen hervorruft dass es mal anders war dann weiss man's noch ganz anders zu schätzen.

00:15:14: umso besser dass es das heute wieder gibt ebenso das Derby dann wieder auch aber in vollen Stadien und nicht wie damals.

00:15:21: Das habe ich in der Vorbereitung aber auch gedacht.

00:15:23: als wir ein paar Punkte besprochen habe ich auch darüber nachgedacht, was beschreibt eigentlich am besten diese Einzigartigkeit, die der Fußball mitbringt.

00:15:36: Natürlich kannst du Fußball spielen an jedem Ort zu jeder Zeit und das ist es wunderbar an diesem Spiel.

00:15:42: Du brauchst eigentlich nur ein Ball und irgendwie was, womit ein Tor ... Theoretisch brauchst du nicht mal einen Tor, geht auch sogar nur mit Ball!

00:15:49: Aber was wir ja alle gespürt haben und das ist genau diese Corona-Zeit, dieser Fußball wie wir ihn machen in diesen Stadien mit diesem Drumherum.

00:15:57: Den spielen wir nicht nur für den Profisport sondern den machen wir für die Fans.

00:16:02: Am Ende ist dieses... Das was wir machen, ob man das jetzt vereint, Geschäft ist völlig egal.

00:16:07: Das funktioniert nur wenn die Fans das wollen, das annehmen und das positiv begleiten.

00:16:14: Ihr seid ähnlich reise lustig wie wir, also wir sind ja titeltechnisch nicht so erfolgreich gewesen zuletzt aber viermal in Folge.

00:16:20: jetzt glaube ich die meisten auswärtsfahrer über beide liegen.

00:16:23: das zeigt.

00:16:25: Das macht es doch aus!

00:16:26: Wir wollen das doch sehen, wir wollen doch genau dass jetzt... Ich glaube es sind ungefähr acht tausend Gästefans die zu euch zum Derby dürfen.

00:16:32: bei uns ist glaube ich um die sechs sechsten halb, das macht's doch aus diese Momente was da entsteht Und da kannst du dieses Stadion-Publikum, dieses Momentum, diese Energie ... die wird man nie ersetzen können.

00:16:46: Da bin ich zu einer Prozent überzeugt von egal wohin, Virtual Reality, die Möglichkeiten, die alle Klubs, alle Liegen durchdenken überlegen.

00:16:54: Diese These des unendlichen Stadions, die gab's schon vor, glaub ich, fünfzehn, zwanzig Jahren.

00:16:58: Dieses Kern im Stadio und der gerade den deutschen Fußball so ausmacht kann man nicht nachempfinden!

00:17:05: Das hat Corona, das hat das so brutal gezeigt.

00:17:08: Da muss man wirklich immer dran denken bei allem, was wir tun.

00:17:10: Dass wir das nicht zum Selbstzweck machen sondern natürlich für die Spieler und den Profisport aber am Ende für die Fans, die den Verein ausmachen.

00:17:18: Und ich würde fast schon auch sagen die Frage wo bleiben wir als Menschen überhaupt noch zusammen?

00:17:22: Wo können wir uns begegnen, wo können wir gemeinsam Emotionen erleben?

00:17:25: Und da ist Fußball natürlich gerade in Deutschland und wahrscheinlich sogar auch nochmal sehr speziell im Ruhrgebiet einfach ein Ort einen richtig wahrhaftiger Ort wo Menschen zusammenkommen Gemeinschaft erleben und gemeinsam Emotionen gestalten können.

00:17:40: Und dabei aber nicht nur der Profisport, das ist mir wichtig da will ich auch mal eine Lanze für einen breiten Sport brechen.

00:17:45: wie viele hunderttausende mehr wahrscheinlich Millionen Menschen jedes Wochenende nicht nur zu Fußballplätzen?

00:17:51: ob das Volleyball Tischtennis leichter ledig keine Ahnung.

00:17:55: alles mögliche was gemacht wird Das ist Gemeinschaft.

00:17:58: Sport ergibt nunmal in der Gemeinsschaft in den allermeisten Fällen am meisten Sinn.

00:18:04: gibt wenig Ultramarathon von mir aus oder Marathon, den ich alleine machen kann.

00:18:09: Aber ansonsten die meisten Sportdaten involvieren zumindest mal zwei wenn nicht mehr Menschen und das ist gerade in so einer durchdigitalisierten Gesellschaft schon extrem wichtig dass wir uns dabei behalten.

00:18:20: Ja trotzdem kommen wir auch beim Fußball nicht um das Thema Digitalisierung um hin.

00:18:25: ganz klar haben wir ja grade auch schon festgestellt ohne Digitalität würde sich das natürlich auch nicht über die eigenen Reviergrenzen hinaus verbreiten.

00:18:34: Ein Fan sein hat sich ja doch auch ein bisschen verändert.

00:18:38: Das hat sicherlich auch was mit jüngeren Generationen zu tun, die natürlich einen anderen Zugang und vielleicht sogar eine andere Erwartungshaltung haben, was Unterhaltungsmedien angehen.

00:18:49: Und wenn man Fußball auch als Unterhaltungsmedium versteht ... Was würdet ihr sagen, wie schafft man den Spagat zwischen diesen verschiedenen Erwartungen?

00:18:59: Ist ein Fußballverein heutzutage nicht eigentlich sogar mehr als schlicht und ergreifend das sondern auch Medienhaus Unterhaltungsmanufaktur.

00:19:09: Wo findet man sich da wieder?

00:19:12: Gar nicht sagen, dass es ein Spagat ist.

00:19:14: Weil's gar kein Widerspruch ist sondern weil das auch bestehen kann.

00:19:17: also wenn wir jetzt nochmal über den Fans sprechen im Stadion und trotzdem sind es ja Möglichkeiten die wir eben als Chancen sehen um uns da weiterzuentwickeln.

00:19:24: Und wenn du sagst Medienhaus Content Power House Das kann Mark auch vor allem aus seinem Bereich sicher gut beurteilen das sind natürlich Dinge die sich entwickelt haben.

00:19:34: ich selber war in dem bereich auch tätig und das sind Natürlich chancen auf wie Du sagst Also auch international wenn es zu erreichen, weil wir sind dann natürlich auch irgendwo limitiert.

00:19:42: Einen Achtzigtausend ist eine Masse, die wirklich das genau die Emotionalität abbildet und das dann zu transportieren in Deutschland aber auch über Landesgrenzen hinaus auf andere Kontinente.

00:19:55: Das ist ja das was zusätzlich Chancen bietet.

00:19:59: und wo man sich da noch immer mal absetzen muss, wie viele Vereine haben wir?

00:20:02: Wie viele Kanäle haben wir bei Borussia Dortmund jetzt kumuliert?

00:20:05: um die neunzig Millionen Follower weltweit also wenn überlegt.

00:20:10: Das wird immer so genannt, aber was da wirklich auch für Potenziale drin steckt und was für eine Größe auch die wir damit bringen.

00:20:17: Und dann ist es ja alle mitzunehmen und den BVB erlebbar zu machen auf diesen Kanälen, auch mit Spielern.

00:20:25: Dann auch auf ihren eigenen Kanällen vor allem dann aber eben auch verbunden mit den Vereinskanälen das zum einen für die Fans und dann ist es natürlich auch eine kommerzielle Chance mit Partnern diese Kanäle zu nutzen was mittlerweile hoch professionell ist und dann wirklich ne Art Medienhaus ist natürlich auf einer anderen Art und Weise als der Journalismus Aber trotzdem eben natürlich auch Entertainment Unterhaltung mit all den Emotionen Die aus Dortmund wo die Wurzeln liegen dann auch heraus in die Welt gehen.

00:20:51: Ja,

00:20:51: ich glaube auf der einen Seite wir müssen eben schauen was sich die verschiedenen Zielgruppen wünschen und es muss trotzdem irgendwie den Kern des Vereins treffen.

00:21:00: das ist die Herausforderung dass man sich nicht so biegt und wendet dass es nicht mehr zum Verein passt.

00:21:07: also ich kann mich gerade rund um.

00:21:09: gerade als TikTok hier aufkam gab's da große Diskussion in der Bundesliga auch wie sehr kann man das mitmachen?

00:21:14: wie sehr passt das noch?

00:21:15: heute ist es völlig normal.

00:21:16: also man sieht wieder sich Dinge verändern.

00:21:21: Insgesamt ist genau das, was du gerade gesagt hast, der entscheidende Punkt.

00:21:25: Wir sind limitiert, was für Stadion angeht und dieses Schalke-Erlebnis bei uns im Stadionen wird immer nur ein gewisser Prozentsatz an Fans erleben.

00:21:33: Das heißt, man muss versuchen so viel wie möglich davon in die Wohnzimmer, in die Kneipen oder in die Autos wenn die Leute klassisch noch im Radio hören irgendwie zu transportieren.

00:21:45: Und das ist natürlich eine Herausforderung für die Liga als Organisation, was Produktionen, Broadcasting und diese Dinge angeht, Innovation ... Aber es auch eine Frage für die einzelnen Clubs, der wir uns auch stellen wie welche Angebote schaffen wir rund um so ein Spieltag oder unter der Woche?

00:22:02: Um die Leute, die vom Fernsehsitzen und Skyrider Zone schauen, den mehr aus dem Stadion zu geben.

00:22:09: Da führen wir mittlerweile Diskussionen, die wir vor zehn Jahren definitiv wahrscheinlich so nicht geführt hätten.

00:22:16: Weil du über technische Möglichkeiten natürlich ... Wir reden ja immer von Second Screen, ich weiß gar nicht mehr was der First und Second Screen mittlerweile ist.

00:22:22: Wahrscheinlich ist das Handy der First Screen mittlerweile.

00:22:24: Ich

00:22:25: fühl's das ja?

00:22:25: So aber das kann man ja einsetzen!

00:22:28: Also spielen wir es mal durch... Man kann ja unsere App so weiter entwickeln dass ohne dass sich jetzt irgendwelche Lizenzrechte verletze ich dem Fan so viele Zusatzinfos oder Unterhaltungspunkte gebe vielleicht durch Votingsgamification die eine bestimmte Zielgruppe möchte.

00:22:43: Eine andere möchte, die nicht.

00:22:44: Die will einfach nur Fußball gucken und möchte das nicht aber ist ja auch nicht schlimm.

00:22:48: Das braucht sie hier auch nicht weil der Sport an sich immer noch genauso funktioniert.

00:22:53: wenn wir nicht noch mehr Hydration Breaks einführen funktioniert er noch in zehn Jahren genau so oder nahezu genauso.

00:23:00: und das ist ja das Schöne dass du eigentlich aus dem selben Kernprodukt ich mag den Begriff nicht aber es ist am Ende so für viele das passende rausnehmen kannst, damit sie sich gut unterhalten fühlen.

00:23:11: Und das ist der Sport immer schon gewesen.

00:23:13: Wenn die Leute in den Fünfzigern und Sechziger sind aus der Kirche mit einem Anzug und Hut gekommen oder in ein Stadion auch weil sie unterhalten werden wollten?

00:23:21: Weil sie abgelenkt werden wollen und dass es heute bei vielen noch genauso, aber einige sicherlich mehr da ist.

00:23:27: wirklich völlige Identifikation und wahrscheinlich das Wichtigste im Leben auch wenn das für den einen oder anderen Partner schwierig ist so zu sehen.

00:23:35: Aber im Kern die Zielgruppen gut zu bespielen, das ist die Herausforderung, die wir alle schaffen müssen.

00:23:41: Egal wo sie leben also ob in Deutschland oder international

00:23:46: und ich finde es Trotzdem interessant, bei aller Digitalisierung höher weiter schneller.

00:23:51: Das auch erkannt wird was eben dieses Stadion-Erlebnis ausmacht.

00:23:53: wir haben jetzt mit unserem Hauptsponsor Vodafone eine Kampagne nennt sich Screen Off Game On also dieses Jomo Thema Joy of Missing aus wirklich mal das Handy beiseite zu legen, neunzig Minuten Fußball zu schauen weil wenn wir über die junge Zielgruppe gesprochen haben und du sagst es was ist eigentlich der First Screen?

00:24:09: Und wie viele junge Fans dann auch im Stadeon sind vielleicht die ganze Zeit aufs Handy schauen bei Instagram, TikTok wo auch immer vielleicht irgendwelche Videos machen an.

00:24:18: Ich bin hier wegen des Fußballspiels und lasse mich auch mal auf mindestens forty-fünf Minuten am Stück ein.

00:24:24: Eine

00:24:25: gute Übung!

00:24:26: mindestens mal.

00:24:28: Aber tatsächlich bleiben wir doch gerne mal bei den jungen Fans, denn genau das was wir jetzt schon aufgemacht haben man redet viel darüber dass da häufig die Handys in der Hand sind, dass die Aufmerksamkeitsspanne der jungen Leute immer geringer wird und dafür dass die Konsumerwartung immer größer.

00:24:46: so weit die Klischees auf jeden Fall.

00:24:48: Und dann gibt es auf der anderen Seite aber Jugendorganisationen und zum Beispiel die Ultra-Organisation die so viel Tradition innehaben und die einfach so ein großer Mobilisator für junge Leute sind, das mal im Gegenzug dazu entgegengestellt.

00:25:06: Das finde ich ganz spannend!

00:25:07: Was könnt ihr mir da zu erzählen?

00:25:09: Ja, das ist am Ende genau wie man ... Man kann keine Generation über einen Kamm scheren glaube ich.

00:25:14: Das wäre auch nicht gerechtfertigt.

00:25:16: Es ist in der Tat so dass es sehr unterschiedliche, sagen wir mal Subzielgruppe nochmal in den verschiedenen Altersbereichen gibt.

00:25:24: Enorme Anziehungskraft natürlich durch die Stehplatz-Bereiche.

00:25:27: Ich glaube, das ist bei allen Traditionsvereinen so, weil eine Gemeinschaft ist ein Gefühl des Miteinanders und genau die aktiven Fanszene, die du angesprochen hast... Die haben eine hohe Bindungskraft, weil sie viele Gemeinschaftserlebnisse bieten.

00:25:44: Weil es gemeinschaftliche Gruppen sind die gemeinsam mit Ziele haben, die auch Werte vertreten, die sie dann entsprechend auch leben.

00:25:53: und das sieht man an den Choreografien, da sind nun mal die Traditionsclubs herauszunehmen, die dort über ganze Stadien gestaltet werden, mit wahnsinnigem Aufwand gemacht werden.

00:26:05: Die sind ja nicht aus einem D-Drucker.

00:26:07: Sondern die werden geplant, gemalt hochprofessionell weil das Leute sind, die wirklich handwerklich unheimlich begabt sind künstlerisch kreativ und da sind schon Dinge, die natürlich gerade den deutschen Schussball auch abheben von anderen Liegen und dessen muss man sich auch bewusst sein.

00:26:26: es gibt viele im politischen Bereich viele Diskussionen darum ist das jetzt gut?

00:26:33: Ist das nicht gut?

00:26:34: Ich glaube, dass keine Organisationen in Gelsenkirchen so viel Reiz für Jugendliche auch ein Stück weit hat wie die gesamte Nordkurve.

00:26:44: Das ist ja alles noch mal zu differenzieren und das wird jetzt auch zu weit führen.

00:26:49: aber gerade dieses Gemeinschaftsgefühl, das Miteinander, die Reisen... Ich will das jetzt kein krumm Quervergleich machen, aber das kennen wir aus unserer Kindheit ja auch.

00:27:01: Wenn man irgendwo mitgereist ist im Bus miteinander, keine Ahnung bis nach Norwegen oder so gefahren ist, da entwickelt man ja auch was miteinander und verbringt wahnsinnig viel Zeit miteinander.

00:27:10: Man hilft sich und unterstützt sich Und dementsprechend gibt es genau diese Bedürfnisse und es gibt aber auch die Bedürfenisse, die man jetzt bei unserem Test-Fail gegen Real Madrid ganz gut gesehen hat.

00:27:21: Die wollen halt Winnie

00:27:22: Jr.,

00:27:23: Mbappé und wie sie alle heißen sehen überhaupt nicht mein Fußballerlebnis, damit mir ein Handy auf irgendein Spieler zu halten.

00:27:30: Weil er in der Ecke schießt aber ist halt auch Teil des Erlebnisses weil das bestimmte Zielgruppen eben möchten.

00:27:36: und da muss man als Verein entscheiden bedient man das wie bedient Man das und wo es der gerade den man sagt so jetzt stopp.

00:27:44: Jetzt wollen wir das Fußballerlebnis dass du grade beschrieben hast eine schöne Kampagne wie ich finde weil dieses abschalten dieses rausgehen mal für einen Moment Ich glaube das hilft zwischendurch und dieses dass jetzt nur zwei Gruppen über die wir gesprochen haben.

00:27:58: Ich glaube, wir finden noch fünf wenn wir jetzt weiter reden was die Bedürfnisse angeht

00:28:03: das meinte ich eben auch damit es gibt auch bei uns nicht den ein bvb-Fan sondern das unterscheidet sich natürlich.

00:28:07: und wenn wir bei junge zielgruppen sprechen dann ist es auch so wenn wir beim aktiven fanszene waren.

00:28:12: die schauen natürlich auch nach nach neuen Mitgliedern, die auch danach kommen bei genauso wie du sagst höchster Respekt davor was da in den Stadien in Deutschland passiert mit Choreografien.

00:28:24: Auch dem Auswärtssupport, den du eben angesprochen hast überhaupt dieser Stehplatzkultur, die wir in Deutschland haben.

00:28:30: das hat sich jetzt ja auch in diesem Sinne wieder eine positive Richtung aus meiner Sicht entwickelt haben bei Champions League Spielen wieder die Möglichkeit, die Südtribüne als Stehplatz-Tribüne zu nutzen.

00:28:40: Man merkt das jetzt auch bei Länderspielen soll und wird es wieder eingeführt in dem Sinne der positive Entwicklung.

00:28:46: Und wenn wir auch ... Da waren wir anfangs kurz dabei über Ticketpreisstrukturen sprechen.

00:28:53: Die Erfahrung haben wir dann gemacht.

00:28:54: Dann kommt ich glaube damals was Newcastle United oder PSG, die sich dann im Gästeblock für die Ticket Preise bedanken.

00:29:01: und das ist natürlich auch ein gesellschaftliches Thema, weil wir ja auch jungen Fans ermöglichen wollen in Stadion zu kommen.

00:29:06: Das zu bezahlen machen uns da viele Gedanken um eben junge Fans in Stadeon zu bringen.

00:29:11: und die Rechnung ist eigentlich relativ einfach beim Dauerkarten-Inhaber der wird jedes Jahr ein Jahr älter auf der Südtribüne wo man sich auf jeden Fall Gedanken machen muss um diese Stimmung dieser positive Dynamik Emotionen zu erhalten und allen Altersgruppengesellschaftsschichten das zu ermöglichern bei uns in dem Fall Borussia Dortmund live zu erleben.

00:29:33: Jetzt können wir feststellen, dass neben allem verbindenden gesellschaftlichen kulturellen Anspruch der N-Fußball steckt gehört es ja aber auch zur Wahrheit das Fußballvereine auch unternehmen sind schlicht und ergreifend mit wirtschaftlichen Anforderungen.

00:29:49: Es geht natürlich auch darum sich zukunftsfähig aufzustellen Und einfach am Markt bestehen zu bleiben.

00:29:55: Wie gelingt aus eurer Sicht?

00:29:57: Der Spagat zwischen Wir sind wirtschaftlich professionell und konkurrenzfähig.

00:30:03: Und auf der anderen Seite arbeiten wir aber dafür, dass unsere traditionellen Werte nicht verloren gehen.

00:30:09: in einer Welt, in der man schon das Gefühl hat – vielleicht ist es auch nicht nur ein Gefühl -, dass Vereine die mit guten Geldmitteln ausgestattet sind, auch eher diese sind, die erfolgsversprechend daherkommen?

00:30:23: Tja!

00:30:23: Es ist am Ende schwer in kurzen Sätzen zu fassen weil du eigentlich viele unterschiedliche Wettbewerbe hast.

00:30:32: Also ich komme ja jetzt aus einem Club, der in den letzten fünf Jahren vier Jahre zweite Liga gespielt hat.

00:30:37: Wenn du so viel zweite Ligaspiels und dann die Entwicklung oben siehst mit neuen Fernsehverträgen, die in der Zeit in Kraft getreten sind sowohl in Deutschland als auch für die Champions League zum Beispiel.

00:30:49: Schalke hatte ja auch lange Jahre Champions League gespielt früher.

00:30:52: Sind die Zahlen schon nochmal enorm gestiegen?

00:30:55: Und also es ist nicht so wenn... Banken oder andere Wirtschaftsbereiche gegeneinander konkurrieren.

00:31:04: Da würde ich sagen, sind die Bedingungen natürlich von Land zu Land irgendwie unterschiedlich aber sind stückweit berechenbar.

00:31:11: im Fußball ist das ehrlicherweise finde ich nicht mehr so weil von heute auf morgen wird ein Club vom Konsortium übernommen irgendwo im Ausland und verfügt plötzlich über finanzielle Mittel die dieser Club nie hatte und auch nie gehabt hätte, wenn diese Konstruktion nicht gekommen wäre.

00:31:30: Wir sind ein EV, wir sind zu hundert Prozent in der Hand der Mitglieder, im Besitz der Mitglieder müssen dabei dann einen Wirtschaftsunternehmen stückweit oder nicht stückwei, wir müssen das sein um konkurrieren zu können, um Etas aufstellen zu können damit wir eben, wenn wir das Derby spielen, auch konkurrenzfähig sind Und dass es definitiv schon entspannungsfeld weil du Durch diese enormen Gelder, die unterwegs sind, enormen Ablösen, die gezahlt werden.

00:31:57: Die auch sehr heterogen sind wenn du Zweite Liga spielst, Bundesliga spielt, sind die Spielerwerte ganz andere nur durch einen Liegenwechsel.

00:32:05: Ehrlicherweise viel mehr passiert da im ersten Moment mal gar nicht.

00:32:08: und natürlich dadurch das Clubs, wenn sie sich für die Champions League qualifizieren... nicht mal eben zwanzig, dreißig sondern relativ schnell auch in die Richtung zumindest von dreistelligen Millionenbeträgen kommen was Einnahmen über Fancy Girls Sponsoring und so weiter angeht natürlich auch bei Kosten ganz logisch.

00:32:26: Das ist schon eine krumme Wettbewerbssituation irgendwo.

00:32:29: das sieht man ja auch.

00:32:30: da müssen wir ja nicht drum herum reden.

00:32:31: das spürt man ja wenn man sich den den wettbeweben anguckt.

00:32:34: So jetzt können du die Flinte ins Korn werfen und sagen machen wir nicht dass aber aus unserer Sicht auch quatscht sondern wir sagen das geht Diese Balance zwischen.

00:32:44: wir wollen Mitglieder geführt sein, wir wollen nah an unseren Mitgliedern sein in der ursprünglichen Struktur und auf der anderen Seite können wir aber auch kommerziell erfolgreich sein.

00:32:54: Das ist aber ein Spannungsfeld.

00:32:56: also gerade wenn du sagst dir ist Fan-Kultur wichtig die sind deine Fans wichtig dann wirst du auch mal Dinge tun von denen du zwanzig Minuten später nachdem das dann publik wird denkst ja das war jetzt nicht die cleverste Idee das hätten wir eigentlich nochmal Ah, ja.

00:33:12: Hätte man anders denken können?

00:33:13: Das gehört dazu!

00:33:14: Ich glaube dass das für Clubs die große Besitzer haben denen das relativ egal ist um das mal vorsichtig zu formulieren deutlich einfacher ist weil diese Rechenschaft klingt so negativ.

00:33:26: aber sie haben einfach dieses Soundingboard sozusagen nicht.

00:33:30: und all das jetzt zusammen macht natürlich eine unterschiedliche Wettbewerbssituation die schon herausfordernd da ist glaube ich oder wo du mehr richtig machen musst Und damit meine ich jetzt explizit auch nicht Borussia Dortmund, um gegen gewisse Konstrukte dann eben anzukommen.

00:33:47: Weil die einfach andere Bedingungen haben und weniger Themen als wir sie

00:33:52: haben.".

00:34:00: Investoren oder auch Sponsorings, Vermarktung.

00:34:05: Welcher Name steht mitunter auch an einem Stadion mit dran?

00:34:10: Themen wo vor allem super traditionelle Fans nicht nur aufhör, horchen sondern vielleicht auch mal den Zeigefänger erheben und sagen Moment mal geht das hier nicht eigentlich gerade so ein bisschen gegen die Tradition für die ich hier stehe und jedes Mal ins Stadions komme?

00:34:25: Ist das heutzutage auch tatsächlich immer noch so und gibt es darauf Basieren, vielleicht sogar Entscheidungen wo man als Verein dann sagt da können wir tatsächlich nicht mitgehen obwohl es vielleicht ökonomisch attraktiv wäre?

00:34:37: ist genau das Spannungsfeld, was Marc angesprochen hat.

00:34:40: Weil genau die Fan-Kultur, die Fans sind die Basis für alles und wir schauen auch immer, was passt zu Borussia Dortmund?

00:34:46: Wir haben Werte, wir haben Haltungen, die wir auch zeigen und die einfache Antwort ist dann ja.

00:34:51: es gibt auch mal Momente in denen man Nein sagt weil es dann im Endeffekt nicht zu Borusseer Dortmund passt und du hast es eben schon gesagt.

00:34:59: Es ist aber notwendig sich natürlich weiterzuentwickeln alles immer einfach so fortführen, wie wir es immer gemacht haben.

00:35:06: Aber wenn wir so ambitioniert sind und da sind wir uns sagen, wir wollen eher Richtung Top Ten in Europa steuern dann müssen wir uns natürlich Gedanken machen was können wir besser machen?

00:35:15: Wie können wir mithalten die Lücken nicht größer werden zu lassen oder im Gegenteil sogar kleiner werden zu Lassen auch finanziell an der Stelle klar einerseits mit Sponsoren.

00:35:24: das Thema Stadion bietet bei uns noch ein großes Potenzial.

00:35:27: Wenn wir jetzt gerade von der WM aus den USA kommen und da auf Stadien schauen, dass ist ein Riesenunterschied.

00:35:32: trotzdem sind wir natürlich stolz auf den Signale Duna Park unser Stadionen mit der Südtribüne mit fünfzwanzigtausend Menschen.

00:35:38: und ich habe es ja eben schon gesagt beim Thema Ticketing ist es eine aber es entwickelt sich ja auch insgesamt.

00:35:42: dann müssen wir uns Gedanken machen.

00:35:44: Wenn ich jetzt böserweise einmal die Turnhalle sagen darf.

00:35:48: Wo wir jetzt wieder hinfahren, bietet da natürlich schon mal andere Möglichkeiten.

00:35:52: Das ist nicht etwas wo wir neidisch draufschauen.

00:35:55: aber auch wo wir bei uns gucken müssen wir uns Gedanken machen und da fängt es ja an.

00:36:00: Da ist der Dialog eben wichtig.

00:36:01: das macht ja keiner hinter verschlossenen Türen und sagt am Ende Ed spät wie man jetzt das und dass sondern es gibt ja Fan-Dialoge um genau solche Dinge dann zu moderieren von unserer Geschäftsführung selber mit der aktiven Fanszene mit Fanclubs Ja, Ahn gespürt dafür zu bekommen wie die Meinung dazu aussehen aber auch eine gewisse Mitgestaltung dann auch mit einzubeziehen und dann kann sowas funktionieren.

00:36:26: Aber das ist nicht nur das Thema Kommerzell und Fans.

00:36:28: es ist ein Riesen wenn wir uns jetzt noch mal so benennten Riesen Stakeholder Rat die wir da alle haben Und da bin ich auch wieder dabei Es gibt nicht den einen BVB-Fan Den BVKunden.

00:36:39: Das ist auch immer eine Fall zur Fallentscheidung in unterschiedlichsten Themen, aber das ist es was aus meiner Sicht so spannend macht um diese Chancen dann anzugehen und mit rechts und links wenn man Richtung Liverpool Real Madrid schaut.

00:36:51: Und wenn wir nochmal wieder auf das Thema Potenziale kommen und Ruhrgebiet dann ist es natürlich auch also Dortmund auch in der Champions League.

00:36:58: Wenn wir in Paris sind in Madrid oder in Barcelona ist es ein anderer Standort.

00:37:01: und wir wollen uns trotzdem machen dass wir nicht sagen obwohl wir aus Dortmund kommen machen wir es so sondern gerade weil wir aus dortmund kommen Und die stärken da eben nutzen.

00:37:09: und das ist jetzt, glaube ich bei uns beiden schon viel angeklungen.

00:37:12: Das ist die Fan-Kultur hier, die anders ist als in anderen Ländern, in anderen Städten.

00:37:16: Und das mit Stolz so weiter zu tragen ist wichtig und trotzdem wollen wir uns natürlich an anderen Stellen und müssen wir uns auch weiterentwickeln wenn wir da konkurrenzfähig und wettbewerbsfähig bleiben wollen.

00:37:27: Glaubt ihr so eine Sache wie Die riesige Halftime Show bei der WM?

00:37:31: In Amerika wäre ne Sache, die man hier begrüßen würde oder eher nicht?

00:37:35: Nee!

00:37:36: Also ich glaube nicht, dass das zum Fußball gerade zum deutschen Fußball passt.

00:37:41: Ich würde jetzt aber auch nicht sagen, dass man gar nichts verändern darf.

00:37:44: Also ich habe letztens mal eine Diskussion zu jemandem gesagt.

00:37:46: Ich glaube, dass viele stadionregelmäßige Stadiongänger nicht undankbar wären wenn die Halbzeit manchmal fünf Minuten länger dauern würde damit man rechtzeitig wieder zum Platz zurück ist weil die Engpässe gibt es glaube ich in jedem Stadien was Gastro oder andere Themen angeht.

00:38:00: Aber nee ernsthaft also ich glaube Man hat das jetzt ganz gut, was die WM angesprochen gesehen.

00:38:06: Wir sind ein paar Dinge gemacht worden, die wirklich gut sind und auch sich anschauen muss wie man die adaptieren kann weil es gerade was das digitale Erlebnis drum herum hat mir schon fand ich schon gut muss ich sagen viele Dinge gemacht mit die man hier zum Nutzen der breiten Fanschaft nutzen einführen könnte Dieses Show-Element, was dann da drumherum ist.

00:38:34: Vielleicht bin ich aber auch zu konservativ für ... Ich finde das passt nicht zum Fußball der Football wo es ja ursprünglich herkommt.

00:38:41: Es ist anders kulturell verortet.

00:38:46: Wer mal drüben ... Ich hab das Privileg gehabt ein Jahr zu leben.

00:38:50: Das ist eine andere Sportkultur um die's geht als dass hier der Fall ist.

00:38:56: Trotzdem glaube ich, dass auch der Fußball sich in den nächsten ... ...dreißig Jahren wieder treffen würden, hätte er sich mit Sicherheit verändert.

00:39:03: Und es gäbe Punkte die wir heute für unmögliche achten würden... ...die's dann aber wieder gibt oder neu gibt.

00:39:10: Also eine wie in die andere Richtung.

00:39:13: Es muss aber nochmal, wir müssen gucken woran hat der Fan?

00:39:17: Der dort das wesentliches?

00:39:18: Woran hat er Interesse?

00:39:20: und der will nicht bei jedem Spiel in der Halbzeit... Ich will jetzt keinen Namen nennen, irgendein Künstler stehen haben, der ein Lied singt sondern Der möchte den Fußball, die Gemeinschaft das Miteinander verfolgen und am besten mit drei Punkten oder zumindest mit einem guten Erlebnis wie auch immer dass dann spielbedingt ausfällt nach Hause gehen.

00:39:40: Und da wird die Halftime Show nicht das Entscheidende sein!

00:39:43: Das kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, obwohl es ja mittlerweile auch so ist dass über das reine Fußballspiel hinaus Unterhaltungsformate angeboten werden.

00:39:51: Also große Künstler und Künstlerin treten auch in der Feltins Arena auf und auch beim BVB-Spiel gibt es Acts die extra kommen um für die Fans zu spielen um irgendwie reinzukommen.

00:40:02: aber Ja!

00:40:02: Die Fußballkultur selbst auch als solche ist in Amerika natürlich was ganz anderes als hier in Deutschland würde ich sagen.

00:40:09: Thema Regionalität.

00:40:11: Es ist auch ein ganz großes, um dass wir nicht herumkommen und was uns glaube ich ganz oft wenn wir nicht sehr konkret drauf schauen oder damit tagtäglich zu tun haben.

00:40:19: Ein Thema ist das nicht wegzudiskutieren es nämlich das Thema welche großen Vorteile und Gewinne bringt eigentlich das Thema Fußball und die große Fanschaft für unsere Region für die einzelnen Städte schlicht untergreifen.

00:40:35: also natürlich können wir uns herleiten sowohl der BVB als auch der FC Schalke sind große Arbeitgeber Aber dass da so viele Menschen auch von außerhalb der eigenen Region hierhin strömen, in regelmäßigen Anlässen tut natürlich was für Gastro-, Tourismus wichtig.

00:40:53: Auf jeden Fall!

00:40:54: Ich würde zumindest schon mal sagen ist ... Der Verein ist schon irgendwo der Herzschlag der Stadt.

00:41:00: Also emotional vor allem merkt man das bei uns in erster Linie dieses Pilgern zum Stadion, ob das aus Dortmund heraus ist.

00:41:06: Aus anderen Städtenländern.

00:41:08: Das ist ja schon beeindruckend was man schnell mal vergisst und natürlich ist es ein Wirtschaftsfaktor mit super vielen Chancen.

00:41:16: also wenn ich mir den BVB aus Dortmond wegdenken würde geht einfach gar nicht.

00:41:21: Und die Tage hat jemand zu mir gesagt dass sind wir noch ein bisschen hängen geblieben.

00:41:29: Der sagte, in Dortmund steckt wieder mehr Borussia und in Borussia steckt noch mehr Dortmund.

00:41:33: also das ist jetzt gerade etwas was wir echt als positive Entwicklungen wahrnehmen auch alleine jetzt in der Gestaltung der Mannschaft in dem ganzen Drum herum diese Bindung dieser Euphorie die gerade sehr groß vor dieser Saison.

00:41:45: Das gibt es ja logischerweise Marc kennt das auch Momente in denen das auch mal ein bisschen kritischer aussieht.

00:41:51: aber diese Bindung zwischen Stadt- und Verein und natürlich gibt's da auch Themen die man gemeinsam angeht Die ist echt stark, das ist eine Identifikation und trotzdem wie du sagst natürlich auch Wirtschaftsfaktoren.

00:42:02: Ich glaube schon dass es was Besonderes ist und das gibt's ja so in der Gesellschaft auch sonst nicht wie ein Sportverein.

00:42:08: also wirklich wie wir eben schon gesagt haben alle Alle miteinander vereint werden, auch mal aus dem Alltag rauskommen im Stadion sind.

00:42:16: Mit einem Bärchen auf der Tribüne sitzen oder stehen und das Spiel genießen mit Freunden.

00:42:21: also das ist glaube ich schon etwas was allgemein heutzutage wichtig ist.

00:42:25: Ich fand es auch nochmal bezeichnend als Jürgen Klopp das auf seiner Pressekonferenz gesagt hat bei der Vorstellung Auch so ein Weltmeister-Titel, glaube ich, am Ende mit dem ganzen Land was machen kann.

00:42:34: Wenn es da mal wieder so kommen sollte und ähnlich ist, das glaube ich übertragbar mit der Stadt und einem Verein.

00:42:40: Und für mich war's persönlich immer wichtig... Ich mag die Stadt, die Menschen aber wo ich wohne, war eigentlich noch entscheidender wer dort der Fußballverein ist wie ich es mir ausgesucht habe.

00:42:51: Und trotzdem fühle ich mich in Dortmund im Robot auch insgesamt sehr wohl

00:42:55: Richtig zu Hause.

00:42:57: Ja, es ist fast schon eine rhetorische Frage aber wenn man sich einfach mal Gelsenkirchen ohne Schalke oder Dortmund ohne den BVB vorstellen würde also da klafft einfach eine riesige Lücke in so vielen Bereichen?

00:43:09: Ja, zu einhundert Prozent!

00:43:11: Also ich glaube dass es vielleicht bei uns sogar noch ein Stück weit extremer ist für Gelsenkirchen den Schritt raus aus dem Bergbau und der Montanindustrie Schwerfälliger schafft, so will ich es mal ausdrücken als es vielleicht Dortmund als Stadt geschafft hat mit der großen Uni.

00:43:29: Mit anderen wirtschaftskräftigen oder kräftigeren Unternehmen größeren Unternehmen.

00:43:34: Ich glaube das kann man wenn man kommunal politisch ökonomisch drauf guckt schon sagen dass Gelsenkirchen da ein paar mehr Schwierigkeiten hat.

00:43:43: Wir sind auch ein bisschen Anders von der ... Dortmund ist auch als Stadtgröße einfach.

00:43:49: Unsere Region mit Gladbeck-Bordtrop, Herne, Stalippe-Region, Recklinghausen.

00:43:54: Ist ein bisschen zerklüfteter was so die Kommunen angeht aber ist natürlich dieser ganze Umkreis.

00:44:00: Dem tut es gut dass es Schalke Nullvier wieder besser geht.

00:44:04: Das heilt die Probleme der Stadt nicht.

00:44:07: das muss man sich immer wieder vor Augen führen.

00:44:09: und da reden wir ja auch von wirklich den ganz relevanten Themen.

00:44:13: Wir haben mit die höchste Schulabbrecherquote in Gelsenkirchen, wir haben mit der höchsten Quote von Kindern in Grundsicherung und so weiter und sofort Arbeitslosigkeit viel zu hoch.

00:44:25: viele andere Probleme, die die Stadt jetzt so nach und nach auch versucht natürlich zu verändern und wo wir versuchen unseren Teil beizutragen zum Beispiel mit Breinsport angeboten zb über Feriencamps

00:44:39: usw.,

00:44:40: das ist aber alles.

00:44:41: So ehrlich muss man sein, es sind dann Tröpfchen auf den heißen Stein.

00:44:45: Das wird jetzt die Welt in Gelsenkirchen nicht verändern?

00:44:48: Was sie aber verändert ist wenn es Schalke Nr.

00:44:49: Vier wirklich nachhaltig wieder besser geht weil das natürliches Image der Stadt verbessert.

00:44:55: Du hast es gerade beschrieben mit Paris und Madrid.

00:44:58: wir kennen das ja auch noch dass man nach Madrid fährt und die Leute fragen was in eigentlich Gelsenkirchen.

00:45:03: Ja aber Schalkel kennt man, das ist wahrscheinlich der bekannteste Stadtteil zumindest mal Deutschlands.

00:45:10: Pfund wollen wir schon und haben ja auch in den letzten Jahren verstärkt für Gelsenkirchen einsetzen, da wo wir es eben auch beeinflussen können.

00:45:19: Sei das indem wir Unternehmer zusammenbringen im Businesskreisel, sei dass indem wir versuchen du hast von Konzerten gerade mal gesprochen.

00:45:28: ich glaube dass das häufig unterschlagen wird wie groß der Wert ist wenn eben wir hatten Taylor Swift drei Mal im Stadion diesen absoluter Weltstar.

00:45:35: das war ein ganz amerikanes Thema.

00:45:37: kein Mensch kannte Gelsenkirchen dort gefühlt.

00:45:40: Und jetzt, wir waren drüben bei der WM und dann, ah ja, Gelsen-Kirken.

00:45:43: Ja Taylor!

00:45:44: Richtig genau.

00:45:47: Das kann man nicht in Geld messen im ersten Moment aber das verändern natürlich die Wahrnehmung.

00:45:52: Stottimage

00:45:53: einfach.

00:45:54: Gesellschaftliche

00:45:54: Verantwortung auf jeden Fall und deswegen auch sagen es wichtig ist dass es das Derby wieder gibt weil's vielen Menschen hier einfach sehr viel gibt.

00:46:04: Ich glaube die, die sagen sie wollen es nicht.

00:46:05: Die lügen auch so ein bisschen und wenn die an dem Tag aufstehen, wenn Derby ist und sagen ich habe keinen Bock drauf.

00:46:11: also dann weiß ich nicht ob das so ist.

00:46:16: Und das ist aber auch die Challenge, was du sagst.

00:46:18: Du musst es eben schaffen, dass die Leute, die vor Ort leben und wohnen, wirklich davon profitieren.

00:46:24: Ich glaube, wir waren da nicht immer gut als Schalke zero vier in den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren.

00:46:29: Wir haben jetzt schon ein paar Dinge verändert, die in die richtige Richtung gehen.

00:46:33: Dass wir mehr in die Stadtteile gehen, dass wir uns auch den Themen, die es dort gibt stellen und sagen wollen, sie sind da!

00:46:40: Wir sind Teil der Stadtgesellschaft, wir wollen damit helfen anders einfach Präsenz zeigen.

00:46:46: Und das ist auch unsere Pflicht, dass genau die gesellschaftliche Verantwortung, die du ansprichst eben das anzuerkennen und zu sagen wir leben eben nicht in dieser Blase der Fußballmillionäre in einer Abführung sondern wir beteiligen uns hier am gesellschaftlichen Leben in welcher Art auch immer das gerade notwendig ist und das auch sinnvoll ist.

00:47:05: und da ist der Austausch mit der Stadt dann schon noch extrem wichtig.

00:47:09: Ehrlicherweise, wir sind ja der Initiativkreis Ruhr oder der junge IR.

00:47:12: Da sind wir im Rohgebiet jetzt auch noch nicht so sonderlich gutfindig.

00:47:15: da könnten wir auch über die Stadtgrenzen hinaus schon ein bisschen mehr tun damit wir uns gegen die großen Metropolen egal ob das jetzt in Deutschland ist und international auch ein bisschen besser und selbstbewusster dann da präsentieren.

00:47:28: Wobei, ich finde wir als Metropolregion haben schon relativ große Potenziale so wie sich das hier durchzieht inne wo wir dann doch gemeinschaftlich echt gut mithalten können mit so eigen stehenden Metropolen.

00:47:41: Und auch das Thema der sozialen Verantwortung finde ich als externe ganz spannend zu hören dass bei euch ja ich stelle mir das sofort ins würde das auf einer großen Agenda im Unternehmensgebäude hängen wichtiges Thema ist, dass Vereine auch ganz klar auf dem Zettel haben und schauen, dass man da mitgestalten kann.

00:48:01: Und wie wir das hier so schön sagen die Region zukunftsfähig gestaltet.

00:48:05: Das steht nicht nur an der einen oder anderen Wand in der Geschäftsstelle, sondern auch auf Trikots Borussia verbindet.

00:48:10: Ist das bei uns und das vereint eigentlich genau dass die gesellschaftlichen Themen soziale Verantwortung und all die Dinge für die wir uns einsetzen?

00:48:18: Und genau das sind dann sicherlich auch Dinge ihr macht das auch im Kampf gegen Antisemitismus solche Sachen wo man natürlich auch gemeinschaftliche Dinge angeht weil es einfach übergeordnete Themen gibt die auf der Welt wichtig sind.

00:48:31: Das sind dann durchaus auch Dinge neben neunzig Minuten Fußball, wo auch, glaube ich, Marc und ich Punkte finden.

00:48:36: Wo wir als Schalke Nr.

00:48:37: vier aber auch als Borussia Dortmund verloren ganz hinterstehen.

00:48:40: Zum Abschluss unseres Podcasts muss sich dann doch noch einmal kurz in die Emotionskiste greifen!

00:48:44: Es wurde gerade schon mal genannt – und zwar das Thema Derby.

00:48:48: Endlich wieder Derby!

00:48:49: zwanzig-dreinzwanzig korrigiert mich war es das letzte Mal dass der FC Schalkel auf dem BVB... Wollen

00:48:55: wir drüber fehlten oder lieber nicht?

00:48:58: Auf dem BVB

00:48:59: gestoßen ist

00:49:00: damals sogar unentschieden gespielt, glaube ich.

00:49:03: Also wie doll Kribbels in den Fingern da jetzt in den Rivalitätskampf zu steigen!

00:49:08: Ich merke, dass bei mir das ist jetzt wieder dieser Moment.

00:49:11: Wenn der Spieltag kommt und du guckst als erstes wieder drauf wann ist das Derby?

00:49:14: Also das hat es lange nicht gegeben und ich bleib da bei unserer Kommunikation.

00:49:18: also soweit war, als Marc und team wieder aufgestiegen sind fast hätten wir euch vermisst haben wir da geschrieben und ich finde das trifft sehr gut ohne irgendwie zu gratulieren sondern zu sagen ja fast wäre es so weit gewesen.

00:49:31: und ja ich kann nur sagen ich freue mich darauf.

00:49:34: Ich muss mich gerade auch nochmal daran erinnern an den Moment, jetzt bei unserer Saisoneröffnung als Maxi Bayer von unserem Stadionsprecher Norbi Dicke auf dem Platz gerufen wurde.

00:49:41: Der stellte ihm die Frage, Maxi worauf freust du dich mehr?

00:49:44: Auf Tore schießen oder Tore vorlegen?

00:49:47: und dann sagte Maxi aufs Derby.

00:49:49: und die Reaktion der Fans und dieser kleine Moment zeigt glaube ich schon wie Mannschaft-Fans alle darauf Bock haben, darauf wieder hinfiebern und ist jetzt ein bisschen floskelhaft.

00:49:59: aber sind auch mehr als drei Punkte.

00:50:01: das ist Ausnahmezustand, das elektrisiert.

00:50:03: Wir waren eben bei Internationalisierung, der Kern ist natürlich hier was passiert.

00:50:09: Wir haben die Möglichkeit in Stade um zu gehen das Live mitzuerleben aber dass dann auch in die Welt heraus sich hinaus zu tragen als Bundesliga.

00:50:15: Das ist glaube ich schon ein Aushängeschild wo auch die ganze Liga wieder froh ist, dass wir dieses Spiel wieder haben

00:50:20: und es zieht sich durch unseren Podcast Fußball als Identifikationsfaktor und Derby auch einfach großer Identifikationspunkt im Ruhrgebiet.

00:50:31: Na klar, die Leute werden mindestens vierzehn Tage vorher darüber anfangen zu sprechen in den Büros.

00:50:38: Wir waren sehr jetzt schon.

00:50:39: Genau wir reden jetzt schon drüber aber das wird ... Die ganze Region, die anderen Clubs mögen mir das verzeihen Aber wird das natürlich elektrisieren weil es das größte Spiel was diese Nachbarschaftliche Realität angeht Davon bin ich überzeugt In Deutschland auch ist bei allen Stadtdörbis diesmal gegeben hat.

00:50:59: aber diese Geschichte diese vielen Parallelen und dann doch Unterschiede, die es gibt in den Biografien der Clubs.

00:51:07: Die machen das schon besonders!

00:51:09: Und deswegen redet... also worüber?

00:51:13: wenn zwei Fans sich treffen, der einen blau-weißer, der anderen schwarz-gelber, irgendwann drückt er einem im Spruch ich höpfe euch, dass sie im Meisterschaft versaut sind und dann kommt der andere und sagt naja, wenn der Kenan das Zwei-Zwei geköpft hat, da war's halt zwanzig, dreinzwanzig die Punkte, die gefehlt haben und so geht das ja in einem einzigen Schlagabtausch auch wenn Sportlich.

00:51:30: die Wege, da müssen wir nicht drum herum reden.

00:51:32: Die sind ein bisschen auseinander gegangen.

00:51:33: aber also ich bin ja schon recht zuversichtlich für den Dezember um mal so ein bisschen eine Prognose zu wagen.

00:51:39: In meinem Kopf ist nur noch Emotionen jetzt schon!

00:51:43: Für Dezmber.

00:51:44: Nein was ich eigentlich sagen wollte ist dass es auch hier spannend ist.

00:51:48: das obwohl die große Überschrift ja Rivalität ist weil hier einfach zwei vermeintlich verfeindete Vereine aufeinandertreffen wie viel Einigkeit das ja trotzdem schafft nämlich genau durch das, was ihr gerade berichtet habt.

00:52:00: Es ist einfach ein Thema, dass Leute miteinander in Verbindung bringt und einen gemeinsamen Konzentrationspunkt

00:52:06: schafft.

00:52:06: Das hat die Kraft des

00:52:07: Fußballs, ne?

00:52:08: Da

00:52:09: ist halt Fußball, dass du darüber sprechen kannst... Die Rivalität ist ja da!

00:52:12: Die ist ja spätestens auf dem Platz da, dass der eine natürlich in der perfekten Welt immer vor dem anderen stehen.

00:52:18: Jetzt sind die Grundvoraussetzungen andere und dementsprechend würden wahrscheinlich heute viele Menschen da eine klare Vorhersage haben, mich würde es auch überraschen wenn es anders kommen würde.

00:52:27: ehrlich gesagt was die Endplatzierung in der Tabelle angeht, aber trotzdem ist ja diese Rivalität da und auf dem Platz.

00:52:35: Und die ist auch bei wenn es um Sponsoren- und Partner geht.

00:52:38: natürlich versucht jeder da die besten Möglichkeiten zu bekommen, auch wenn da die Regale wahrscheinlich ein bisschen unterschiedlich aktuell sind.

00:52:45: also was an vielen Punkten hast du natürlich Momente in denen's darum geht den eins übertreffen dass die Mitgliederzahl ist und diese ganzen kleinen Schere rein die man sich so liefert am Ende Man sitzt ja jetzt in dieser Rolle auch als Vertreter der Clubs hier, die ja auch eine gewisse, jetzt wenig als Person zwingen.

00:53:05: Da war für den Verein eine Vorbildrolle innehaben und dass wir normal miteinander umgehen können an dreihundert, dreiensechzig Tagen im Jahr ist glaube ich auch gut und richtig.

00:53:15: und an den anderen zwei ja da wünscht Da gönnt der eine dem anderen halt nicht mal das Schwanta und am Fingernägel, aber das ist dann auch mal so.

00:53:25: Und gehört ja auch dazu, deswegen gucken wir es ja!

00:53:27: Deswegen gehen wir hin.

00:53:28: Wir gehen ja nicht hin, weil wir sagen Menschen von Null-Null, dass wäre ja klasse.

00:53:31: Dann ist keiner traurig und wir gehen so nach Hause.

00:53:33: Nee...

00:53:33: Das zieht sich ja so durch die Saison, wenn man sagt, man ist mittlerweile fünf von zwei Vereinen vom BVB und vom Verein gegen Schalke spielt also macht auch Spaß an anderen Spieltagen, wer nicht der wie is'.

00:53:44: Da freuen wir uns noch insgesamt auf den Auseinander.

00:53:46: Und trotzdem

00:53:46: haben sie uns vermisst!

00:53:49: Das klären wir vielleicht gleich, wenn die Mikros aus sind dann entlocken wir das hier noch und spätestens beim Bierchen nach dem Spiel schafft man es doch auch wieder zur Versöhnung zurück glaube ich.

00:54:00: Wir sind schon am Ende dieser Folge angekommen, wo wir hier locker bestimmt noch eine Stunde oder zwei sitzen bleiben könnten um über all die Facetten die der Fußball Sport und die Fußball Leidenschaft so mit sich bringen.

00:54:11: Und ich habe das Gefühl dass es keine Folge kein Thema gibt, das uns so deutlich aufzeigt wo Kumpelschaft anfängt und wo Rivalität aufhört oder in diesem speziellen Fall vielleicht sogar wo die kumpels irgendwann mal angefangen haben und wo wir.

00:54:27: Und ich habe das Gefühl auch, dass ist eher eine rhetorische Frage.

00:54:33: Aber jetzt mal so ein Blick nach vorne geworfen.

00:54:34: die Saison steht bevor.

00:54:35: worauf freut ihr euch am meisten?

00:54:38: Das wieder Fußball gespielt wird diese schwarz-gelm Emotion all das was wir eben besprochen haben also wirklich extrem Bock darauf.

00:54:45: Ich habe eben von der positiven Stimmung bei uns berichtet, da wird es auch Rückschläge geben aber das macht so viel Freude im Arbeitsalltag.

00:54:53: Pause hat jetzt auch mal gut getan wenn sie denn im Sommer überhaupt gibt eigentlich eigentlich nicht so wirklich.

00:54:59: Aber das ist jetzt wirklich die maximale Vorfreude auf die neue Saison mit all den Dingen Abseits vom Derby mit unserem Saisonstein, mit Champions League Spielen wieder.

00:55:11: Und wir haben eben von unseren Fans berichtet genauso mal ich es auch einmal auswärts mitzufahren dabei zu sein sowieso regelmäßig.

00:55:18: also das Wochenende hat auf jeden Fall wieder eine ganz andere Bedeutung einen Sinn.

00:55:24: und trotzdem du hast es eben auch gesagt Leid aber auch Schmerz und Leidensfähigkeit die man dann ja auch entwickelt was sich auch anders anfühlt montags morgens ins Büro zu kommen nach einer Liederlage, aber auch dann tragen wir es im Herzen weiter.

00:55:40: geht's und diese Achterbahnfahrt die jetzt wieder startet.

00:55:43: ich freue mich drauf.

00:55:45: Also ich freu mich einfach wahnsinnig auf den ersten Anpfiff wenn wir das erste mal wieder Bundesliga spielen nach drei Jahren da hat der ganze Verein darauf hingefiebert.

00:55:55: die Fans die ganze Stadt freuen sich darauf.

00:55:58: Das kann man gar nicht beschreiben, das ist ein Privileg.

00:56:00: Dass man da dabei sein darf und dann aufs erste Heimspiel auf bestimmte Lieder die gesungen werden und Momente, die dann gerade im Flutlicht spielen eben auf uns warten.

00:56:13: Das ist das wofür man das macht weil dass am Ende diese besonderen Momente kreiert, die ich in einem anderen Job egal wie schön der ist bekomme ich den nicht und darauf freue mich wahnsinnig.

00:56:24: Und auf den ersten Sieg dann wieder als Bundesligist.

00:56:27: Das ist schon gut und dann müssen wir aber gleichzeitig auch den Blick nach vorne werfen und müssen gucken, dass wir das über so eine ganze Saison gut hinkriegen und dann hoffentlich in einem Jahr her sitzen und sagen Schalke Nullviers wieder ein halbwegs etablierter Bundesligists.

00:56:42: Wieder am Start!

00:56:44: Ich freue mich auf Derby jetzt.

00:56:46: Die Lust ist gewachsen, spätestens seitdem wir hier gesprochen haben.

00:56:49: Ich freue mich, dass ihr hier wart und den kann ich nicht legen lassen.

00:56:52: Dass wir uns die Bälle zugespielt haben.

00:56:55: Danke euch für das offene Gespräch!

00:56:59: Ich sage danke an alle, die eingeschaltet haben.

00:57:02: Seid auch nächste Woche wieder dabei.

00:57:04: Da gibt es schon die nächste Folge von Potenziale und weitere Einblicke in den jungen Initiativkreis.

00:57:09: Und ich wünsche euch jetzt auf jeden Fall ein sportliches Wochenende vor euch.

00:57:14: Danke,

00:57:16: danke.

00:57:16: Hat Spaß

00:57:37: gemacht!

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